Generationengerechte Politik

Investitionen in die fast 5000 Kinder und Jugendlichen und deren Familien sollen Teil einer nachhaltigen Politik in Attendorn werden. Kindergärten, Schulen und die Einrichtungen der Jugendhilfe brauchen angemessene Mittel und personelle Ausstattung, um eine gute und wirkungsvolle Arbeit zu leisten.

Jugend ist ein eigenständiger Lebensabschnitt, den junge Menschen in eigener Verantwortung für sich und ihre Umwelt gestalten. Bildungseinrichtungen und Jugendhilfe sollen die Entwicklung zu einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit unterstützen.

In den Familien, familienähnlichen Gemeinschaften, Institutionen und ihrem persönlichen Lebensumfeld wollen wir junge Menschen stark machen: Es geht uns um gesellschaftliche Teilhabe und mehr demokratische Mitsprache, um individuelle Förderung und mehr Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen.

Räume für Jugendliche

Hierzu gehören Räume, wo Jugendliche ihre Interessen umsetzen können. Spielplätze „für Kinder bis 14 Jahre“ sind keine Aufenthalts- und Bewegungsräume für Jugendliche. Basketball- und Bolzplätze wo junge Menschen sich ohne Konflikte mit Anwohnern auslassen können, müssen geschaffen werden. Mittel hierfür sind aus einem erfolgreichen Antrag unsererseits bereits von der Stadt zur Verfügung gestellt. Diese Mittel reichen aber jedoch bei weitem nicht aus.

Räume für Generationen

Um eine nachhaltige Entwicklung junger Menschen in unserer Stadt zu ermöglichen, wünschen wir uns darüber hinaus Möglichkeiten, in denen Kinder und Jugendliche von den Erfahrungen und dem Wissen der heute älteren Generationen profitieren können. Hier ist ein Bürgerhaus für die Menschen in Attendorn die Maßnahme. Hier können Angebote für alle Einwohner und Besucher – egal welchen Alters oder welcher Herkunft auch immer – stattfinden, bei denen eine Begegnung und ein gegenseitiges Lernen möglich werden.

Mehr Grün für unsere Stadt bedeutet auch ein Miteinander des Respekts und ein Dialog der Generationen. Eine generationengerechte Politik bedeutet darüber hinaus auch, der nächsten Generation keine Schuldenberge zu hinterlassen.

Informationen zum Autor:
Matthias Pröll, geboren 1975 in Attendorn. Nach dem Studium der Soziologie, Psychologie und Erziehungswissenschaften Tätigkeit in der Behinderten-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Aktuell arbeitet er in eigener Praxis als Systemischer Therapeut/ Familientherapeut, Supervisor und Bildungsreferent.